Stadt Markdorf

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Martini Singen

Das Martini-Singen ist ein Brauch, der in dieser Form nur in Markdorf existiert. Er ist auf eine Choralstiftung der Markdorf Familie Petz-Müller zurückzuführen. In der Zeit vor dem Martinstag am 11. November zeihen mehrere Gruppen von 10- bis 15- jährigen Buben von Haus zu Haus, um ein altes Madrigal zu singen. Dies ist ein lateinisches Lied zu Ehren des heiligen Martin.

Am Schluss des Liedes erhalten die Jungen zumeist ein Geldgeschenk und verabschieden sich mit einem lustigen Vers: "Martini lieber Herr, wir bitten, dass jestolus ja frolus allzeit spiriga freun. Gut Nacht. Vergelt´s Gott." Seit jeher tragen die Martini-Sänger einen breitkrempigen Hut, einen Stock und eine Laterne.

Heute werden von den Kindergärten auch Martinsumzüge mit Laternen am Martinsabend abgehalten. Am Vorabend des heiligen Nikolaus geht nach Voranmeldung der Nikolaus und Knecht Ruprecht zu den Kindern. Am Dreikönigstag gehen die Sternsinger von Haus zu Haus und singen ihr Lied. Ein Bruch, der in der ganzen Gegend in gleicher Weise verbreitet ist. Die Erträge werden für gute Zwecke gesammelt.

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